Neuheiten 2026
Drei, die einfach funktionieren
Drei, die einfach funktionieren
Jedes Jahr wählen die OÖ Gärtner Pflanzen aus, die sich im Gartenalltag bewähren und gleichzeitig besondere Akzente setzen. 2026 stehen drei ganz unterschiedliche Vertreter im Mittelpunkt – und genau diese Vielfalt macht sie so spannend.
Blume des Jahres 2026 – „Fesche Frieda“
Die „Fesche Frieda“ steht für üppige Blütenpracht und starke Wirkung im Garten. Sie ist eine echte Neuheit und das bestätigen Dahlienkenner allerorts. Mit ihren intensiv gefärbten Blüten setzt sie lebendige Akzente und bringt sofort Farbe in Beete und Pflanzgefäße. Sie eignet sich sowohl für klassische Blumenbeete als auch für Töpfe auf Terrasse und Balkon. Überall dort, wo Blütenfülle gefragt ist, entfaltet sie ihre Wirkung und sorgt für ein stimmiges Gesamtbild. Durch ihre lange Blütezeit begleitet sie durch den gesamten Sommer und bringt immer wieder neue Farbhöhepunkte.
Ausdrucksstark. Blühfreudig. Ein echter Blickfang.
Standort: sonnig
Blütezeit: über den gesamten Sommer hinweg
Verwendung: Beet, Kübel, Terrasse und Balkon
Besonderheit: üppige, langanhaltende Blütenfülle
Die „Fesche Frieda“ zeigt sich besonders auffällig gefüllt: kräftiges Pink in der Mitte, zartes Rosa außen. Für kleine, kompakte Blumensträuße eignet sie sich als haltbare Schnittblume.
Damit sich die Pflanze gut entwickelt, braucht es den entsprechenden Boden: Verwenden Sie nur hochwertige Gärtnererde mit ausreichend Nährstoffen (Langzeitdünger), düngen Sie einmal in der Woche mit Flüssigdünger nach und gießen Sie die Schmuckdahlie immer ausreichend, denn sie ist eine kleine Säuferin.
Gemüse des Jahres 2026 – „Siaßa Spitzbua“
Der „Siaße Spitzbua“ ist ein Paprika, der durch seine außergewöhnliche Fruchtfülle begeistert.
An der Pflanze entwickeln sich zahlreiche kleine, tropfenförmige Früchte, die von Grün zu einem intensiven Rot abreifen und damit auch optisch ein echtes Highlight darstellen. Geschmacklich überzeugt er mit einer fruchtigen Süße und nur ganz leichter Schärfe. Damit eignet er sich perfekt zum Naschen direkt von der Pflanze und bringt unkomplizierten Genuss in den Gartenalltag. Durch seinen kompakten Wuchs ist er besonders vielseitig einsetzbar. Er fühlt sich im Gemüsebeet ebenso wohl wie im Topf auf Balkon oder Terrasse und ist damit ideal für alle, die auch auf kleiner Fläche ernten möchten.
Kompakt. Fruchtig. Voller Erntefreude.
Standort: sonnig und warm
Pflanzzeit: nach den letzten Frösten
Erntezeit: August bis in den Herbst, sobald die Früchte vollständig ausgefärbt sind
Verwendung: ideal zum Naschen und frisch genießen
Die Früchte vom „Siaßen Spitzbua“ reifen von Grün-Gelb nach Rot ab, die Pflanzen bleiben dabei die ganze Saison über schön kompakt. Wer möchte, kann unser Gemüse des Jahres im Haus überwintern und im nächsten Jahr gut versorgt wieder zur Hochform bringen. Wer gerne gärtnert, dem stehen auch die Samen reifer Früchte für die Anzucht zur Verfügung, denn diese Sorte ist samenfest. Das bedeutet, dass aus den Samen wieder exakt die gleichen „Spitzbuben“ entstehen.
Bienenpflanze des Jahres 2026 – „Wilde Hilde“
Die Bienen-Prachtkerze „Wilde Hilde“ besticht durch ihre außergewöhnliche Leichtigkeit. Zahlreiche kleine, reinweiße Blüten sitzen auf locker aufgebauten, verzweigten Rispen und wirken wie schwebende Schmetterlinge. Schon ein leichter Wind bringt Bewegung in die Pflanze und lässt das Beet lebendig erscheinen. Gleichzeitig ist sie eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und viele andere Insekten.
Über einen langen Zeitraum hinweg liefert sie zuverlässig Nektar und Pollen und trägt damit aktiv zu einem naturnahen, lebendigen Garten bei. In der Gestaltung zeigt sie große Vielseitigkeit: Ob im Staudenbeet, in Kombination mit Rosen, Indianernesseln oder Eisenkraut oder auch im Topf – sie fügt sich harmonisch ein und bringt Leichtigkeit in jede Pflanzung.
Filigran. Lebendig. Unermüdlich blühend.
Standort: sonnig, warm
Boden: durchlässig, keine Staunässe
Blütezeit: ausdauernd über den Sommer hinweg
Besonderheit: wertvolle Bienen- und Insektenpflanze
Die Bienenpflanze des Jahres 2026 hält viel mehr aus, als man ihr auf den ersten Blick zutrauen würde. Sie kommt mit Trockenheit, Hitze und kargen Böden bestens zurecht. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass sie keinesfalls Staunässe verträgt und der Boden oder die Topferde, einen guten Wasserabzug gewährleisten muss. Im Winter erhält sie einen Schutz vor Nässe und sehr niedrigen Temperaturen in Form von Reisig oder Laub. Ein Rückschnitt der alten Triebe erfolgt im Frühjahr.
Unser Fazit
Die Pflanzen des Jahres 2026 zeigen, worauf es im Garten wirklich ankommt:
Blütenfülle genießen – mit der „Feschen Frieda“
Genuss erleben – mit dem „Siaßen Spitzbua“
Lebendigkeit fördern – mit der „Wilden Hilde“
Drei Pflanzen, die auf ganz unterschiedliche Weise bereichern –
und gemeinsam eines schaffen:
Einen Garten, der sich lebendig anfühlt.